ARD-Diversity-Tag bei Radio Bremen

Am 18. Mai ist Deutscher Diversity-Tag – die ARD und Radio Bremen machen mit. Etwas ganz besonderes hat sich das Team von Bremen NEXT überlegt. Das junge Programm zeigt Interessierten exklusiv, wie die Redaktion an Mikro und Kamera arbeitet und möchte mit den Teilnehmenden über Diversität ins Gespräch kommen.

Bremen Next steht auf einem Smartphone
Bremen NEXT lädt zum Diversitsy Tag alle ein, sich virtuell an einer Redaktionsführung zu beteiligen. Bild: Radio Bremen | Stefan Harms

Am 18. Mai bietet das junge crossmediale Programm von Radio Bremen von 14 bis 17 Uhr einen exklusiven Einblick in die Redaktion. Bremen NEXT-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter berichten, wie Diversität gelebt, welche Bedeutung ihr bei Radio Bremen im Allgemeinen beigemessen wird und wie sie sich thematisch in der Berichterstattung widerspiegelt.

Eine junge Frau zeigt mit ihrem Handy per Videostream, wie sie in einem Hörfunkstudio arbeitet.
Moderatorin Francine Fester zeigt in der Redaktionsführung, wie ihr Studio funktioniert. Bild: Radio Bremen | Stefan Harms

Bei einer digitalen Redaktionsführung bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, in den intensiven Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus Moderation, Redaktion und Musikredaktion zu gehen und Fragen zu stellen – nicht nur zu Diversität, sondern zu allem, was ihnen unter den Nägeln brennt.

Sprecht mit Bremen NEXT über Vielfalt

"Wir zeigen euch, wie wir arbeiten, nehmen euch mit hinter die Kulissen von Bremen NEXT und beantworten alle eure Fragen", verspricht Dennis Miler, Bremen-NEXT-Redakteur: "Auch ihr seid gefragt: Diskutiert mit uns über Vielfalt in den Medien und sagt uns, was euch dabei wichtig ist." Bewerben kann sich, wer zwischen 15 und 25 Jahre alt und dem das Thema Vielfalt wichtig ist.

Aktuell ist Bremen NEXT bei den 14- bis 29-Jährigen das meistgehörte Programm im Sendegebiet. Zudem ist Bremen NEXT mit einem Altersdurchschnitt von unter 30 Jahren das jüngste Radioprogramm in der ARD. Der Sender lebt Diversität nach innen und nach außen: Die Inhalte werden für vielfältige Zielgruppen aufbereitet und die Redaktion selbst ist divers besetzt. Bei NEXT wird vielen jungen Menschen ohne journalistische Vorbildung der Einstieg in ein professionell arbeitendes Team ermöglicht.

Wie Diversität bei Radio Bremen gelebt wird

Eine junger Mann zeigt mit ihrem Handy per Videostream, wie er in einem Hörfunkstudio arbeitet.
Live per Handy beantwortet Roland Jodin alle Fragen zum Thema Diversity bei Bremen NEXT. Bild: Radio Bremen | Stefan Harms

Die ganze Vielfalt der Gesellschaft in Herkunft, Lebenssituation und Meinungsspektrum darzustellen, ist erklärtes Ziel von Radio Bremen. Dazu gehört, dass verschiedene Dimensionen von Diversity bereichsspezifisch in den Blick genommen werden – von Gleichbehandlungsfragen bei Männern und Frauen über Fragen der Herkunft bis hin zu sozialen, regionalen und weltanschaulichen Aspekten.

Radio-Bremen-Intendantin Dr. Yvette Gerner betont: "Wir machen Programm für alle im Radio-Bremen-Land. Nicht nur am 18. Mai gehört Diversity für uns zu den zentralen Themen. Aber nicht nur im Programm, sondern auch bei unserer Arbeit im Sender beschäftigt uns das Thema, so bemühen wir uns zum Beispiel, beim Personal noch vielfältiger zu werden."

Konkrete Maßnahmen behandeln Ausschreibungen, Prozesse der Personalauswahl und Führungskräfteentwicklung und fördern die Reflektion über die Kriterien für die Programmarbeit.

Der Diversity-Tag in der ARD

Auch in diesem Jahr engagiert sich die gesamte ARD am Diversity-Tag mit besonderen Aktionen und setzt erneut ein Zeichen für Vielfalt, Teilhabe, Fairness und Respekt. Initiiert wird der bundesweite Aktionstag von der Charta der Vielfalt.

Mittlerweile haben Tausende Unternehmen und Organisationen die 2006 gegründete Charta unterzeichnet. Auch alle ARD-Landesrundfunkanstalten gehören dazu. Am Diversity-Tag machen Unternehmen und Institutionen dieses Engagement in internen oder externen Aktionen öffentlich.

Motivationsredner Janis McDavid zu Gast bei 3nach9

Janis McDavid
Ohne Arme und Beine und trotzdem selbstständig: Janis McDavid. Bild: Janis McDavid | Katy Otto

Janis McDavid wurde 1991 ohne Arme und Beine geboren. Seine Pflegeeltern halfen ihm beim Aufwachsen oft dadurch, indem sie ihm nicht halfen, hat er einmal gesagt. Das habe ihn selbstständig werden lassen. Und so handelt der mehrfach international ausgezeichnete Vortrags- und Motivationsredner heute nach dem Motto: Ich lasse mich nicht behindern.

In seinem neuesten Werk wirft er provokant einen Blick auf das stets im Narzissmusverdacht stehende Ich und wird in der Talkshow 3nach9 die Frage beantworten, warum Selbstwert einen guten Ruf genießt, das sogenannte Ego jedoch keineswegs.

3nach9 als Talk am Dienstag am 18. Mai um 22:50 Uhr im Ersten und am 21. Mai um 22 Uhr im NDR-/RB-Fernsehen

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