Bremer Fernsehpreis 2020 – Der Regionalwettbewerb der ARD

Die Nominierungen für den Bremer Fernsehpreis 2020

20 Einreichungen sind für den Bremer Fernsehpreis 2020 nominiert. Es waren die besten aus 151 Beiträgen und Sendungen. Die Gewinner in den sieben Kategorien werden am 13. November bekannt gegeben.

Trophäe Bremer Fernsehpreis
Auch in diesem Jahr zeichnet die ARD wieder die besten regionalen Fernsehideen aus. Der Fernsehpreis von Radio Bremen steht dabei für innovatives und hochwertiges Regionalfernsehen. Bild: Radio Bremen

Der Bremer Fernsehpreis, der Regionalwettbewerb der ARD verzeichnet einen neuen Rekord: 151 Einreichungen – und damit 25 mehr als im letzten Jahr – gingen bei Radio Bremen ein. Der Sender vergibt den Preis im Auftrag der ARD. Jetzt hat die Vorjury mit Christian Buch (MDR), Verena Egbringhoff (WDR), Michael Heussen (WDR), Neele Knetemann (RTL), Christian Mößner (BR), Lothar Schmitz (SWR), Ute Wellstein (hr) und Gabriele von Moltke (rbb) die hervorragenden Produktionen des deutschsprachigen Regionalfernsehens ausgesucht.

Deutschsprachige Sender konnten ihre herausragenden Produktionen – Beiträge, Magazine, Moderationen, Aktionen – aus dem Zeitraum vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2020 beim Regionalwettbewerb der ARD einreichen.

Die Nominierungen:

1. Der einzelne Beitrag vom Tag für den Tag

  • Selbstmord Finanzminister Schäfer, RTL Hessen, 30.3.2020, RTL, Frankfurt am Main
  • Die Strandgrasnelke, Schleswig-Holstein Magazin, 26.5.2020, NDR, Kiel
  • Der Tag danach: B68 nach der Autobahneröffnung, Lokalzeit OWL, 19.11.2019, WDR, Bielefeld

2. Die beste Sendung

  • Aktuelle Stunde, 6.6.2020, WDR, Köln
  • Hessenschau, 20.2.2020, hr, Frankfurt am Main

3. Die beste Moderatorin – Der beste Moderator

  • Tino Böttcher, MDR Sachsenspiegel, 10.10.2019, MDR, Dresden
  • Kristin Gesang, Hessenschau, 29.05.2020, hr, Frankfurt am Main
  • Eva-Maria Lemke, Abendschau, 28.01.2020, rbb, Berlin

4. Die beste Recherche

  • Pflege-WG, Hallo Niedersachsen, 22.12.2019, NDR, Hannover
  • Rechter Terror in Neukölln, rbb Abendschau, 18.7.2019, 4.11.2019, 25.11.2019, 25.1.2020, 17.2.2020, 21.2.2020, rbb, Berlin
  • Weitere Erkenntnisse im Wilke Wurstskandal, Hessenschau, 15.10.2019, hr, Frankfurt am Main

5. Die gelungenste Zuschauerbeteiligung

  • hessen@home Song, hessen@home, 22.3.2020, hr, Frankfurt am Main
  • Sing dela sing, zibb, 16.4.2020, rbb, Berlin
  • zuLAUT, SWR Aktuell Rheinland-Pfalz, 30.10.2019, SWR, Mainz

6. Worauf wir besonders stolz sind

  • Leben in der Landmannstraße, Folge 1, Lokalzeit aus Köln, 8.4.2020, WDR, Köln
  • Vier von fünf Brüdern sterben im Krieg, Lokalzeit OWL, 3.4.2020, WDR, Bielefeld
  • Wochenserie: Klassengesellschaft „Meine Welt – deine Welt“, buten un binnen, 28.1.2020, Radio Bremen, Bremen

7. Das beste regionale Digital-Projekt (Neue Kategorie)

  • Aus dem Newsroom HQ – LIVE mit euch!, Livestream im YouTube-Kanal von WDR aktuell, 2.6.2020 und 12.6.2020, WDR, Köln
  • Lohnt sich das?, YouTube-Kanal, 26.3.2020, BR, München
  • SWR Heimat, regionales Instagram-Projekt, 1.7.2019-30.6.2020, SWR, Stuttgart

Virtuelle Preisverleihung am 13. November 2020

Die Gewinner in den Kategorien kürt eine hochkarätige Jury: Neben dem bekannten Journalisten und Fernsehmacher Frank Plasberg (Hart aber fair) gehören ihr Birgitta Weber (SWR), Hans Helmich (DW), Gesa Eberl (NTV), Andreas Jölli (ORF) und Clare Devlin (WDR) an.

Ursprünglich war die Preisverleihung für den 6. November geplant. Aufgrund der aktuellen Situation, bedingt durch die Corona-Pandemie, findet die Verleihung des Bremer Fernsehpreises komplett virtuell statt: Die Jury tagt per Videokonferenz und Moderationen werden dezentral erstellt. Da die Vorbereitung dafür etwas mehr Zeit braucht, verschiebt sich die Bekanntgabe der Preisträger um eine Woche. Am 13. November ab 16 Uhr werden die Gewinner dann auf dieser Website bekannt gegeben.

Den Bremer Fernsehpreis gibt es seit mehr als vier Jahrzehnten

Der Bremer Fernsehpreis kürt das Beste im Regionalfernsehen deutschsprachiger Fernsehprogramme und wird von Radio Bremen im Auftrag der ARD verliehen. Den Preis gibt es mit Unterbrechungen seit 1974. Zahlreiche prominente Autoren erhielten ihn bereits, unter anderem auch der heutige Jury-Vorsitzende Frank Plasberg.